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WINDMÜHLEN

Zusammen mit den Wiedergeburtshäusern wurden im 19. Jahrhundert in Nessebar auch viele Windmühlen errichtet. Die Kraft der starken Winde, die fast das ganze Jahr über die kleine, malerische Halbinsel wehen, nutzte die lokale Bevölkerung sehr effizient. Heute sind drei dieser Mühlen erhalten: eine in der Mitte der Landenge, die die Halbinsel mit dem Festland verbindet, eine weitere an der Nordküste der Halbinsel und die dritte am Beginn des neueren Stadtteils.

Es gibt zwei Arten von Windmühlen. Einige sind vollständig aus Stein gebaut und besitzen eine zylindrische Form, die von einem hölzernen, kegelförmigen Dach bedeckt wird. Andere Windmühlen haben ein steinernes, zylindrisches Erdgeschoss, darüber einen hölzernen Raum in rechteckiger oder quadratischer Form. Das Dach ist ein Satteldach. Die großen hölzernen Flügel sind stets in Richtung der stärksten Winde ausgerichtet.

Für Besucher zugänglich ist die Windmühle auf der Landenge zwischen Alt- und Neustadt von Nessebar. Sie besteht aus einem steinernen Untergeschoss und einem oberen Holzbau. Die Mühle ist als unbewegliches Kulturdenkmal von „lokaler Bedeutung“ geschützt. Errichtet wurde sie im 19. Jahrhundert, stürzte jedoch 1929 während eines Sturms ein. Die Restaurierung wurde 1964 abgeschlossen, wobei Informationen aus alten Fotografien genutzt wurden. 2022 wurde die Mühle erneut von der Gemeinde Nessebar restauriert und für Besucher geöffnet. Heute beherbergt sie die Ausstellung „Die Schätze der antiken Nekropole von Mesambria“ und bietet vom Balkon aus beeindruckende Ausblicke auf die Altstadt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:
https://www.ancient-nessebar.com/html/main_en.php?menu=map